Während ich gerade meinen Kaffee am Kochen war konfrontierte mich mein WG-Nachbar mit der Frage was ich denn tun würde wenn Jesus jetzt wiederkommen würde: Ob ich meinen Kaffee trinken würde oder mit ihm kommen würde. Ich hab mich dann dafür entschieden, dass ich wohl Jesus auf nen Kaffee einladen würde. Und dann dacht ich mir, eigentlich muss ich dafür ja nicht auf eschatologische Umstände warten und hab es gleich getan. Passte auch irgendwie zu dem was meine Freundin gestern gepredigt hat – einfach mal Zeit mit Jesus zu „verschwenden“. Sich Zeit auch mal nur für ihn zu nehmen.
Ergebnis: sehr gut!
Hab ein bisschen drüber nachgedacht, wie Gott mich hier nach Tabor gebracht hat und wie er an mir hier gewirkt hat. Wie er mich verändert hat. Und festgestellt, dass ich gar nicht so genau weiß, was das für meine Zukunft bedeutet. Was das sollte. Naja, zumindest weis ich es nicht sicher. Aber das ist irgendwie sogar gut. Ich merke so langsam wieder wie ich doch auf Gott angewiesen bin. Ein Gefühl, was bei all dem Studieren schonmal in Vergessenheit gerät. Außer vielleicht in den Prüfungszeiten
Mit den Gedanken an den Sommer kommt das irgendwo wieder zurück. Wieder in der Praxis – diesmal nicht mehr ehrenamtlich sondern als Beruf. Hm, anders und trotzdem irgendwie gleich. Wer bin ich, wer werde ich sein? Die Fragen erstmal zurückstellen. Auf Gott schauen. Auf das was er getan hat. Ihn wahrnehmen. Auf ihn horchen. Nicht nur auf meine Fragen.



