Archiv für März 2007

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Kaffee mit Jesus

12 März 2007

Während ich gerade meinen Kaffee am Kochen war konfrontierte mich mein WG-Nachbar mit der Frage was ich denn tun würde wenn Jesus jetzt wiederkommen würde: Ob ich meinen Kaffee trinken würde oder mit ihm kommen würde. Ich hab mich dann dafür entschieden, dass ich wohl Jesus auf nen Kaffee einladen würde. Und dann dacht ich mir, eigentlich muss ich dafür ja nicht auf eschatologische Umstände warten und hab es gleich getan. Passte auch irgendwie zu dem was meine Freundin gestern gepredigt hat – einfach mal Zeit mit Jesus zu „verschwenden“. Sich Zeit auch mal nur für ihn zu nehmen.

Ergebnis: sehr gut!

Hab ein bisschen drüber nachgedacht, wie Gott mich hier nach Tabor gebracht hat und wie er an mir hier gewirkt hat. Wie er mich verändert hat. Und festgestellt, dass ich gar nicht so genau weiß, was das für meine Zukunft bedeutet. Was das sollte. Naja, zumindest weis ich es nicht sicher. Aber das ist irgendwie sogar gut. Ich merke so langsam wieder wie ich doch auf Gott angewiesen bin. Ein Gefühl, was bei all dem Studieren schonmal in Vergessenheit gerät. Außer vielleicht in den Prüfungszeiten ;-)

Mit den Gedanken an den Sommer kommt das irgendwo wieder zurück. Wieder in der Praxis – diesmal nicht mehr ehrenamtlich sondern als Beruf. Hm, anders und trotzdem irgendwie gleich. Wer bin ich, wer werde ich sein?  Die Fragen erstmal zurückstellen. Auf Gott schauen. Auf das was er getan hat. Ihn wahrnehmen. Auf ihn horchen. Nicht nur auf meine Fragen.

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Nasse Füße

01 März 2007

Da wollte ich mir mal ein bisschen Bewegung verschaffen und hab mich mal wieder aufs Rad geschwungen. Schön meinen gewohnten Weg eingeschlagen, raus Richtung Niederweimar. Unterwegs sah ich schon, dass die Lahn recht viel Wasser führte. Naja, es gibt da dann eine Stelle, wo die Lahn recht nah an den Fahrrad weg rankommt. Da aber nichts gesperrt war bin ich einfach weiter gefahren …

… und hab promt nasse Füße bekommen. Das war an einer Stelle, wo der Weg durch eine kleine Senke führte. Tja, danach
sah ich dann im schwachen Licht des Radscheinwerfers (Womit das Ding den Namen Scheinwerfer verdient will sich mir allerdings nicht ganz erschließen) eine ganze Strecke die unter Wasser stand. Also bin ich dann mal seitlich abgebogen und kam dann zur Straße. Fast jedenfalls, da war dann nämlich eine Absperrung im Weg. Fand ich dann ganz toll. Wege von einer Seite zu sperren muss bestimmt Spass machen. Naja, glücklicherweise passte ich unter der Absperrung durch und habe dann meinen Heimweg auf einem anderen Wege angetreten. Nach Niederweimar kommt ich dann wohl erst wenn das Wasser wieder weg ist :-(

Da ich meine Digicam nicht dabei hatte und es eh zu dunkel war post ich mal ein paar andere Bilder, die sind noch merkwürdiger als ein einseitig abgesperrter Weg. Ich hatte da ja schonmal was gebloggt. Aber irgendwie scheint sich da jemand nicht so richtig entscheiden zu können:

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