Archiv für August 2006

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Lagerhalle 112

27 August 2006

Manchmal frag ich mich ja, ob mein Zimmer eigentlich Wohnraum ist oder nicht irgendetwas anderes. Ok, man gewöhnt sich ja an vieles, und an die Synthese aus Serverraum und öffentlichem Aufenthaltsraum gewöhnt man sich recht schnell, haben diese Aspekte doch ihre nicht verachtenswerten Vorteile. Interessanter Weise ist nun ein weiterer Aspekt hinzugekommen: der eines Lagerraumes oder gar einer Abstellkammer??? Gut es hält sich noch in Grenzen, solange ich nicht da bin und gefragt werde ist das ja alles noch vollkommen ok (Und die paar Tage bis das neue Semster anfängt halt ich es auch noch aus ;-) ). Aber was ist mit den Sachen die keinen identifizierbaren Eigentümer haben. Wenn ich dieses herrenlose Strandgut anschaue, finde ich nur mich selber. Ein Rätsel? – Ein Spiegel, bestimmt 1,5m hoch und ich habe keine Ahnung wem er gehört. Also, falls du Eigentümer eines ca. 1,5m hohen Spiegels (einfach nur Spiegel, kein Rahmen, nichts) bist und ihn nicht in deinem Besitz hast, melde dich.

Es gibt allerdings auch erfreuliches Strandgut – sogar mit Absender versehen – zum behalten bzw. genießen – hier einmal ein herzliches Dankeschön an die Daums (ja, auch denen, die in der Vergangenheit etwas hinterließen sei gedankt).

So, ab Morgen wirds wieder leerer in meinem Zimmer (da kommen die Neuen) und beim Jugendtreffen kommt dann das Päckchen von hinter der Tür auch weg – bleibt nur noch die Frage, wem gehört dieser mysteriöse Spiegel???

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Es ist so ruhig

25 August 2006

Ruhe. Das ist das Stichwort, was einem hier in Tabor zur Zeit am ehesten einfällt wenn man die Situation beschreiben will. Verglichen mit dem normalen Alltag ist es hier grade sehr ruhig. Jetzt zum Wochenende wird es zwar wieder etwas unruhiger, und ab nächster Woche werden dann die Neuen da sein, aber ansonsten ist es hier ruhig. So, genug über Ruhe geredet (die schein sich sogar auf das Blogverhalten der Taborianer auszuwirken).

Was lerne ich daraus:

  • auch wenn es vielleicht niemand glaubt – im Wohnheim kann es richtig still sein
  • wenn nicht alle 5 Minuten jemand reinkommt um Gummibärchen zu holen oder Kaffee zu trinken, kann man mal ein paar Hundert Seiten am Stück lesen, ohne dass man unterbrochen wird (das soll jetzt keine Ausladung sein, ihr dürft gerne wieder kommen, wenn ihr wieder da seit)
  • Da niemand bloggt, muss man das selbst tun und verzapft dann solche Postings ;-)
  • Die Ruhe hier kann richtig gut tun – ich freu mich aber auch drauf wenn wieder etwas mehr los ist ;-)

So, mal wieder etwas für den traffic getan, jetzt kann ich auch mal noch was Sinnvolles tun – den Bafög-Antrag fertigmachen zum Beispiel.

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Wieder zu Hause

21 August 2006

Nachdem ich letzte Woche erst meine Brüder besucht habe, dann kurz mal in Marburg war und dann noch zwei Tage bei meinen Eltern war, bin ich seit Samstag wieder hier zu Hause in Tabor. Langsam lichtet sich das Chaos der Post von sechs Wochen, den ganzen Sachen die wieder irgendwo verräumt werden mussten und dem was durch das normale Leben halt so anfällt.

Auch auf der Festplatte muss ein bisschen Ordnung her – ein paar Impressionen vom Praktikum hab ich mal bei flickr hochgeladen.

Ansonsten ist es hier in Tabor zur Zeit relativ ruhig – wobei, dafür dass eigentlich niemand da ist springen hier doch noch erstaunlich viele Leute rum – nicht das mich das stören würde, aber irgendwie hatte ich da vom letzten Jahr her weniger in Erinnerung.

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Sechs Wochen …

14 August 2006

Tja, sechs Wochen Praktikum liegen hinter mir.

Sechs Wochen fast ohne Internet (nur meine Mails konnte ich halbweges regelmäßig kontrollieren) – da merkt man mal, wie selbstverständlich dieses Medium geworden ist – meinen Jubel über die Wiedererlangung habe ich hier ja schon verkündet.

Sechs Wochen Gemeinde – es war ein guter Einblick in das, was wohl nächstes Jahr auf mich zu kommt. Gemeindearbeit – Arbeit mit Menschen – Arbeit für Gott – ich freue mich drauf.

Sechs Wochen fast jeden Tag woanders Mittagessen – Ich war in den sechs Wochen jeden Mittag jemand anderem aus der Gemeinde eingeladen (bis auf wenige Wiederholungen) – eine gute Gelegenheit die Leute etwas besser kennenzulernen – so hab ich doch – meines Ermessens nach – einen recht guten Eindruck von der Gemeinde gewonnen – und mehr Namen behalten als ich ursprünglich befürchtet habe.

Sechs Wochen kein Coppy – naja, fast nicht. Man trifft halt überall Taborianer (die kennen mich ja fast nur noch unter diesem Namen – mancher rätselt ja, wer denn der zweite Michael in Tabor sein soll). Ansonsten blühte eine bunte Vielfalt an Bezeichnungen und Namen, die irgendwie alle mich als Ziel hatten: vom Michael (ja, ich heiße wirklich so!) über Matthias und Daniel bis hin zum Titel  „eure Majestät“ welcher allerdings einer raschen Inflation unterlag und bei der funktionalen Bezeichnung „der Praktikant“ endete. Ansonsen war auch die Spielart „PP“ für „PredigerPraktikant“, nicht zu sprechen von Abkürzungsformen  wie Michi oder Micha sowie der schöne Name „Same Same“ im gebrauch. Wobei ich die wahnsinnig kreativen Kombinationen diverser Bezeichnungen – welche meist zu später Stunde entstanden – nicht auch noch alle nennen kann oder will.

Sechs Wochen in Gunzenhausen, auf die ich gerne zurückschaue – Und das nicht, weil es jetzt um ist sondern weil es eine gute Zeit war.

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Wieder online!!!

13 August 2006

Juchhu!!!!!!!!!!!

seit 6 Wochen das erste mal wieder richtig online!!!!!!


Eine Viertelstunde nachdem ich hier bei meinen Brüdern in Fürth angekommen war stand der Rechner, das Netz und die Verbindung nach Marburg.

Etwas mehr über die letzten Wochen gibts dann in Kürze.

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