Archiv für April 2006

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der April und ein Gedanke

30 April 2006

War vorhin mit bei der Predigt vom Don. Gerade als er angefangen hatte zu predigen, fing es an zu schneien! Da hat man sich schon drauf gefreut, dass jetzt so langsam Sommer wird, und dann das. Ich meine im April schlägt das Wetter ja meist noch Kapriolen, aber wir haben doch eigentlich schon fast Mai – ich bin entsetzt.

Trotzt allem Entsetzen kamen mir während der Predigt auch ein paar sinnvolle Gedanken. Irgendwie muss ich meine Lieblingsfrage noch mal überdenken: Warum bin ich eigentlich hier in Tabor, weit weg von Pharmazie und Informatik und all den schönen Dingen, die man lernen könnte?

Naja, so von wegen Mt 7,9-10 und so. Dann kann Tabor irgendwie doch nicht so schlimm sein (Auch wenn mir das Studium manchmal eher wie der Stein vorkommt als wie das Brot). Naja, mal schaun, wo mich das ganze Studium hier noch hinführt.

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Wie geht Erholung

23 April 2006

Eine komische Frage: Was macht man eigentlich um sich zu erholen?

Mir kam grad die geniale Idee: mal nichts. Das Problem mit dem Nichtstun ist halt nur, dass man dann ja nichts tut. OK, vielleicht komme ich ja irgendwann mal dahinter, wie man mal gar nichts tun kann.

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Loch an Loch

23 April 2006

Straßen im Sauerland, zumindest in der Ecke Lüdenscheid haben was von Sieben. Loch an Loch. Furchtbar. Als ich heute Morgen zum Predigen gefahren bin ist mir aufgefallen, wie schön doch die Straßen hier sind. Kein Slalomfahren, um möglichst wenig Löcher "mitzunehmen". Einfach nur fahren. Dazu herrlichster Sonnenschein. Es war einfach schön.

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Wieder da

22 April 2006

Wieder zu Hause! Ich bin wieder zu Hause in Marburg. Nach fast einer Woche Ferien bin ich wieder hier. Sitze vor meinem Computer und schreibe mal wieder was.

Warum erst jetzt – schließlich sollte man meinen, gerade in den Ferien sollte man mal was von mir hören, so von wegen Zeit und so. Holger hat gar überlegt, ob ich noch unter den Lebenden weile, weil man von mir ja nichts hörte. Aber: Ich wollte ja, hatte es mir vorgenommem, aber können vor lachen. Ich war die Woche über bei meinen Eltern – das Problem: meine Eltern ziehen gerade um. In der alten Wohnung hatten die netten Leute von der Telekom schon DSL abgeschaltet – in der neuen Wohnung gibts erst ab Montag Internet. Wie soll man posten ohne Internet???

Dabei fing es so nett an: Mein Papa und mein Bruder haben mich in Siegen vom Bahnhof abgeholt. Und wie könnten Ferien schöner beginnen: Meine Mama hatte den beiden eine Kanne Kaffee für mich eingepackt. Kaum saß ich im Auto hielt ich auch schon einen leckeren Kaffee in den Finger. Ach, das war schön. Wir hatten noch ein Stündchen – mein Papa musste abends noch in Siegen predigen – und haben uns noch in ein kleines Cafe gesetzt. Latte Macchiato, lecker.

Aber außer Kaffee trinken habe ich auch noch anderes gemacht. Gut, Kaffee ist gut und lecker – im Fernsehn haben sie sogar gesagt, dass all diese bösen Vorurteile gar nicht stimmen :-) (irgend eine neue Studie, er macht nicht süchtig, entwässert nicht, beugt Krebs vor und ist überhaupt sehr gut!!!) – aber wenn das Internet nicht verfügbar ist und die Eltern so am Renovieren und Umziehen sind, da findet man auch noch was anderes zu tun. Netzwerk- und Telefonkabel verlegen und anschließen, Kisten und Schränke schleppen, Kisten von Alt nach Neu fahren und dann nochmal Kisten und Schränke schleppen. Zwischendurch mal nen Kaffee trinken, mal ein Nickerchen auf dem Balkon in der Sonne machen, Morgens Ausschlafen, und schon ist eine Woche um.

Eigentlich wäre ich ja noch bis morgen geblieben, aber ich habe morgen eine Predigt zu halten. Ursprünglich wollte ich eben morgen zurückkommen und dann abends zum Gottesdienst fahren. Aber dann hat mich das Schicksal ereilt – in Form eines Anrufes (wir waren gerade noch die letzten 5 Minuten in der alten Wohnung, sonst wären wir gar nicht erreichbar gewesen): ob ich wüsste, dass der Gottesdienst am Sonntag schon vormittags sei? Wusste ich nicht, verschieben ging auch nicht, also bin ich schonmal nen Tag früher heimgekommen. Morgen früh predige ich also (für alle die schon entsetzt aufgeschrien haben und für alle die es noch tun wollen: Nein, ich werde die Predigt nicht heute Abend schreiben, ich habe sie schon seit Wochen fertig) und komme so sogar noch dazu in den Ferien zu bloggen.

So, genug geschrieben, ich hab noch zwei Drittel meiner abonierten Feeds vor mir. Immerhin, Usenet, Mail und das erste Drittel der Feeds habe ich schon abgearbeitet.

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aus – fertig – finito

09 April 2006

So der Koinoeinsatz ist vorbei :-(

Gerade wieder in Marburg angekommen. War ein sehr interessanter Einsatz. Ich habe eigentlich nichts getan, was ich vorbereitet geschweige denn damit gerechnet hatte. Gut war auch nicht so schwer, wie schon geschrieben hatte ich ja nicht mehr viel zu tun, außer …

… dem musikalischen Teil des gestrigen Lobpreis-Abends. Eigentlich hatte ich ja vor Gitarre zu spielen. Wir hatte auch gut zusammen geprobt, auch die Probe am Samstag Mittag hatte gut geklappt. Eigentlich sollte man meinen, wenigstens dieser eine Punkt auf den ich mich eingestellt hatte, hätte klappen sollen. Aber was passierte: Erster Lobpreis-Block, ich gehe vor, nehme mir meine Gitarre und dann passierte es: Wir fangen an zu spielen. Und ich dachte mir gleich beim ersten Akkord: Irgendetwas klingt hier aber gewaltig schief. Schnell überlegt, gestimmt hatte ich, klingt trotzdem komisch. Das Klavier war eines mit Stecker, sprich elektronisch, da dachte ich mir: muss wohl an der Gitarre liegen. Also, nach dem Block schnell raus, Gitarre nochmal stimmen. Komisch war nur, dass die irgendwie schon zu stimmen schien. Lediglich eine Saite war minimal zu tief. Also wieder rein, vorm nächsten Liedblock kurz mal nen Akkord angeschlagen, stimmte immer noch nicht. Raus, andere Gitarre geholt, die nach dem Klavier gestimmt sein sollte, auch nichts. Naja, ich habe mich dann auf den Gesang beschränkt.

Nachher haben wir dann nochmal probiert, und die Gitarre mal Saite für Saite nach dem Klavier gestimmt. Im Zusammenspiel mit diesem elektronischen Kasten mit Tasten stimmte es dann auch. Allerdings die Gitarre für sich klang furchtbar. Naja, der Abend war trotzdem gut. Ich konnte mich mehr aufs Singen konzentrieren, sprich auch entsprechend lauter singen ;-) .

Es waren auf alle Fälle gute Tage, auch wenn so manches anders kam als erwartet. Jetzt bin ich tierisch müde, weiß gar nicht so recht warum, schließlich habe ich doch literweise Kaffee getrunken. 

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Koinoeinsatz in Korbach

08 April 2006

Nachdem Hufi ja seine Verwunderung über die Stille hier schon zum Ausdruck gebracht hat, kann ich meine Verwunderung ja auch mal zum Ausdruck bringen: Sagt mal, habt ihr nichts zu tun in euren Koinoeinsätzen??? Ich komme gerade mal jetzt, schon im Bett liegend, kurz vor Mitternacht zum Schreiben. Euch scheint es echt zu gut zu gehen ;-)

Spass beiseite. So stressig, wie es sich anhören mag ist es dann auch nicht. Wobei, Anfang der Woche ging ich ja noch davon aus, eigentlich gar nichts zu tun während dieses Koinoeinsatzes (Nachdem die Korbacher fast alles musikalische selbst machen und ich halt für den muskalischen Teil verantwortlich bin). Aber wer wäre ich, wenn ich nicht noch ein paar Aufgaben finden würde. Mittlerweile haben Inga, Stefan, Tobi und ich zusätzlich unsere weltbekannte Band „Die Wüstenflöhe“ (Danke Udo, für diesen wunderbaren Namen) gegründet, ich habe aus dem brennenden Dornbusch zu Mose gesprochen und habe mich von Udo erleuchten lassen. Mal schauen, was noch alles unerwartetes auf mich zukommt.

Soviel für heute, wobei ich gerade sehe, dass doch schon morgen ist, naja, vielleicht finde ich ja heute nochmal Zeit ein bischen mehr zu schreiben.

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