Wieder zu Hause! Ich bin wieder zu Hause in Marburg. Nach fast einer Woche Ferien bin ich wieder hier. Sitze vor meinem Computer und schreibe mal wieder was.
Warum erst jetzt – schließlich sollte man meinen, gerade in den Ferien sollte man mal was von mir hören, so von wegen Zeit und so. Holger hat gar überlegt, ob ich noch unter den Lebenden weile, weil man von mir ja nichts hörte. Aber: Ich wollte ja, hatte es mir vorgenommem, aber können vor lachen. Ich war die Woche über bei meinen Eltern – das Problem: meine Eltern ziehen gerade um. In der alten Wohnung hatten die netten Leute von der Telekom schon DSL abgeschaltet – in der neuen Wohnung gibts erst ab Montag Internet. Wie soll man posten ohne Internet???
Dabei fing es so nett an: Mein Papa und mein Bruder haben mich in Siegen vom Bahnhof abgeholt. Und wie könnten Ferien schöner beginnen: Meine Mama hatte den beiden eine Kanne Kaffee für mich eingepackt. Kaum saß ich im Auto hielt ich auch schon einen leckeren Kaffee in den Finger. Ach, das war schön. Wir hatten noch ein Stündchen – mein Papa musste abends noch in Siegen predigen – und haben uns noch in ein kleines Cafe gesetzt. Latte Macchiato, lecker.
Aber außer Kaffee trinken habe ich auch noch anderes gemacht. Gut, Kaffee ist gut und lecker – im Fernsehn haben sie sogar gesagt, dass all diese bösen Vorurteile gar nicht stimmen
(irgend eine neue Studie, er macht nicht süchtig, entwässert nicht, beugt Krebs vor und ist überhaupt sehr gut!!!) – aber wenn das Internet nicht verfügbar ist und die Eltern so am Renovieren und Umziehen sind, da findet man auch noch was anderes zu tun. Netzwerk- und Telefonkabel verlegen und anschließen, Kisten und Schränke schleppen, Kisten von Alt nach Neu fahren und dann nochmal Kisten und Schränke schleppen. Zwischendurch mal nen Kaffee trinken, mal ein Nickerchen auf dem Balkon in der Sonne machen, Morgens Ausschlafen, und schon ist eine Woche um.
Eigentlich wäre ich ja noch bis morgen geblieben, aber ich habe morgen eine Predigt zu halten. Ursprünglich wollte ich eben morgen zurückkommen und dann abends zum Gottesdienst fahren. Aber dann hat mich das Schicksal ereilt – in Form eines Anrufes (wir waren gerade noch die letzten 5 Minuten in der alten Wohnung, sonst wären wir gar nicht erreichbar gewesen): ob ich wüsste, dass der Gottesdienst am Sonntag schon vormittags sei? Wusste ich nicht, verschieben ging auch nicht, also bin ich schonmal nen Tag früher heimgekommen. Morgen früh predige ich also (für alle die schon entsetzt aufgeschrien haben und für alle die es noch tun wollen: Nein, ich werde die Predigt nicht heute Abend schreiben, ich habe sie schon seit Wochen fertig) und komme so sogar noch dazu in den Ferien zu bloggen.
So, genug geschrieben, ich hab noch zwei Drittel meiner abonierten Feeds vor mir. Immerhin, Usenet, Mail und das erste Drittel der Feeds habe ich schon abgearbeitet.